Im Juli 1998 mit der Idee Geschäftsprozesse in der Bauwirtschaft zu optimieren in Irland gegründet, hat sich BuildOnline innerhalb der letzten 5 Jahre zum dem führenden europäischen Anbieter für internetbasiertes Bauprojektmanagement entwickelt. Mittlerweile betreut das Unternehmen von seinem Hauptsitz in London und den zwei wichtigsten Standorten Frankfurt und Paris rund 300 Großprojekte. Insgesamt wird über die Plattform ein Bauvolumen von rund 22 Milliarden Euro abgewickelt.

Normal paragraph textGründer Brian Moran hatte 1998 in Irland vor allem ein Ziel im Auge: Die hochfragmentierte Bauindustrie in ihren Geschäftsabläufen zu optimieren. Aus eigener Erfahrung wusste er, dass falsche Entscheidungen aufgrund mangelnder oder fehlerhafter Informationen dafür verantwortlich sind, dass Kosten permanent in die Höhe schießen und Termine nicht eingehalten werden können. Diesem extrem hohen Kommunikationsbedarf der großen Vielzahl von Beteiligten bedurfte es eines Werkzeugs, das übergeordnet angesetzt werden konnte, ohne in die einzelnen innerbetrieblichen Abläufe einzugreifen. Mit seiner Idee der internetbasierten Projektmanagementplattform ProjectsOnline zur Kommunikation und zum Datenaustausch folgte im Jahr 1999 die Ausdehnung nach England und der Hauptsitz wurde unter der Führung von CEO Mark Suster nach London verlegt.

Seit 2001 ist BuildOnline auch im deutschen Markt tätig. Die Übernahme von Teilen der insolventen iScraper GmbH verschaffte dem Unternehmen einen erfolgreichen Eintritt in den deutschen Markt. Der Firmenzusammenschluss mit Mybau im Mai letzten Jahres sicherte diese Position. Maßgeblich lag das an dem zugesicherten Auftragsvolumen von insgesamt 7,7 Mio. Euro für die nächsten 2 Jahre der beiden großen Bauunternehmen Bilfinger Berger und Strabag AG. Entgegen dem allgemeinen Trend konnte die BuildOnline (Germany) GmbH die Zahl seiner Angestellten in den letzten zwei Jahren verdoppeln und in diesem Monat in München ein weiteres Vertriebsbüro gründen.

Mit internetbasiertem Projektmanagement Abläufe sinnvoll und strukturiert koordinieren, davon profitieren bereits einige namhafte Großprojekte in Deutschland. Im Duisburger Innenhafen wird derzeit das „H2-Office", eine Projektentwicklung der Viterra Development GmbH, nach einem Entwurf des renommierten Hamburger Architekturbüros Bothe Richter Teherani verwirklicht. „Mit BuildOnline erhalten wir kurze und hoch effiziente Kommunikationswege, bei stets aktuellen und für alle zeitgleich verfügbaren Projektdaten", weiß Dr. Christian Heyn, Niederlassungsleiter, Viterra Development GmbH.
Jedes Bauprojekt ist ein Unikat und beinhaltet manchmal ganz spezielle Anforderungen. Da ist es nicht nur notwendig eine gute Software zu haben, sondern auch einen flexiblen und leistungsstarken Anbieter. Für das Projekt „Hochhaus Ensemble am Münchner Tor", das sich gerade in der Ausführungsphase befindet, wurde, um das Architekturbüro Murphy/Jahn in Chicago in einer bereits praktizierten Form einbinden zu können, eine dringend notwendige Funktionalität innerhalb eines kurzen Zeitrahmens nachgebildet. "Sehr beeindruckt hat uns, wie schnell BuildOnline auf unsere speziellen Anforderungen bei diesem Projekt reagiert hat", so Hans-Joachim Mießeler, Leiter Projektmanagement, STRABAG AG.
Jüngstes und gleichzeitig auch größtes Bauvorhaben ist das „3|4|3 WEST" in Frankfurt Rödelheim. Gemeinsam mit den Projektpartnern Siemens Real Estate sowie EEW und TERCON entwickelt die OFB-Gruppe rund 250.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, derzeit eins der größten Entwicklungsvorhaben in Frankfurt. Auf dem insgesamt 110.000 Quadratmeter großen, ehemaligen Siemensgelände entsteht ein ganzes Stadtareal, das eines Tages 8.000 Menschen Raum für Arbeit und Wohnen bieten soll. Für die OFB-Gruppe ist der Einsatz von ProjectsOnline bereits obligatorisch: „Durch Prozessvereinfachung Zeit- und Kosteneinsparungen zu erhalten, sind Erfahrungen, die wir in bereits abgeschlossenen Projekten machen konnten und auf die wir, insbesondere bei einem Projekt in dieser Größenordnung, nicht verzichten möchten", so Projektleiterin Ina Keilholz, OFB-Gruppe.

Optimierung der Geschäftsprozesse und Kostenreduzierung sind Themen, die nicht nur die Baubranche betreffen. Auch Firmen aus dem Bereich der Automobilindustrie, dem Anlagenbau und der Versorgungswirtschaft suchen mittlerweile verstärkt nach solchen Lösungen. Deshalb hat sich BuildOnline entschlossen, seinen Fokus auch auf diese Bereiche zu richten. Größter Kunde derzeit ist die Firma Transco, ein öffentlicher Gastransporteur in Großbritannien, der mit ProjectsOnline ein Gas-Pipeline-Projekt abwickelt. In Deutschland konnte jüngst die Firma IndustriePlanung Fischer (IPF), ein Planungsspezialist mit einem Schwerpunkt auf die Automobil- und Zulieferindustrie gewonnen werden. IPF möchte mit ProjectsOnline insbesondere ihre internationalen Projekte abwickeln. „Wir freuen uns, wie eine Vision Fuß gefasst hat und wir mit Hilfe der konsequenten Weiterentwicklung unseres Produktes, unseren Kundenkreis stetig erweitern konnten," kommentiert Michael Wild, Geschäftsführer BuildOnline Deutschland, die steigende Nachfrage nach dem Produkt. Wild möchte sich auf den gewonnen Lorbeeren jedoch nicht ausruhen, sondern vielmehr „an die Erfolge anknüpfen, die wir in Großbritannien haben. Dort ist internetbasierte Projektabwicklung mittlerweile mehr und mehr zum Standard geworden." 

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